• Aktuelle Seite:

passt-dat?

Herzlich Willkommen auf der Informationsplattform des gemeinsamen Projektes “passt- dat“ der Stadt Twistringen als Netzwerk zwischen Schulen, Wirtschaft und der Stadt.

Mitwirkende an diesem Projekt sind seit 2019 die Stadt Twistringen, das Schulzentrum Twistringen, das Hildegard von Bingen Gymnasium und einige Betriebe und Unternehmen sowie die GUT (Gemeinschaft der Unternehmer in Twistringen).

Warum “passt-dat“?

Abgeleitet und zusammengesetzt aus den Begriffen, Praktikum / Ausbildung / Schule und Studium in Twistringen hat das Modell zum Ziel, jungen Menschen Einblicke in die Vielfalt der Berufe bzw. Ausbildungsmöglichkeiten in Twistringen, also vor Ort, zu gewähren. Ziel ist es für junge Menschen und für Unternehmen und Betriebe das PASSENDE für Ihre Zukunft zu finden.
Also: “passt-dat?“ Ja, oder nein?

Wie das geht?

Die genannten Schulen und Betriebe arbeiten hier an einer Vernetzung im Sinne der beruflichen Orientierung für Schülerinnen und Schüler. Der Hintergrund ist der Ausbau an einer Zusammenarbeit in Form von regelmäßigen praktischen Unterrichtseinheiten (Zusammenführung von Theorie und Praxis), die jungen Menschen die Vielfalt des beruflichen Lebens in unserer Stadt näherbringen soll. Weiterhin ermöglicht “passt-dat“ den Betrieben für sich den richtigen und passenden Nachwuchs für ihr Unternehmen zu finden.

Hierzu stellen sich aus verschiedenen Twistringer Unternehmen im produzierenden Gewerbe, Handwerk, Handel und Dienstleister vor sowie die mitwirkenden Schulen Twistringens.

Weiterhin können Schüler nach freien Praktikumsstellen suchen und knüpfen durch Besuche (Unterrichtseinheiten) in den Betrieben häufig schon erste Kontakte.

Ziele von “passt-dat“!

Wir alle kennen diese Fragen wie beispielsweise:

  1. Wozu brauche ich eigentlich den Satz des Pythagoras?
  2. Warum lerne ich so viel Theorie, wozu brauche ich das noch im beruflichen Leben?
  3. Oder, was möchte ich für einen Beruf erlernen?

Ziele des Modells sind:

  • Schüler (ab der 7. Klasse) sollen und werden möglichst viele Betriebe kennen lernen und erste Kontakte knüpfen
  • Firmen stellen eine interessante Möglichkeit einer Zusammenarbeit dar
  • Welche Berufe kann ich in Twistringen erlernen
  • Berufliche Chancen auch für Schülerinnen und Schüler mit Integrationsbedarf
  • Die Zusammenarbeit bezieht sich auf möglichst alle Schulfächer
  • Die Unterrichtseinheiten finden in den Betrieben oder auch in den Schulen statt
  • Lehrerinnen und Lehrer erhalten ebenfalls Kenntnisse in die Berufswelt
  • Eltern werden integriert und können sich ebenso informieren

 

Ein bereits durchgeführtes praktisches Beispiel einer Unterrichtseinheit:

25 Schüler des Schulzentrums Twistringen sind im Februar gemeinsam mit ihren Mathelehrern in einen Betrieb gefahren, der u.a. im Metallbereich ausbildet.

Das Thema:

Flächenberechnung. Im Besonderen „der Würfel“.

Theorie:

Wie berechne ich einen Würfel?

Vernetzung der Theorie/ Praxis:

Die eigene Herstellung eines Würfels aus Metall mit verschiedensten Werkzeugen. (Schneiden, Schleifen, Abkanten, etc…)

Ergebnis:

Jeder Schüler durfte seinen selbst hergestellten Würfel mit nach Hause nehmen.

Dauer:

2 Unterrichtsstunden.

Hierdurch war durch das praktisch Erlebte zu sehen, wie die zu lernende Theorie Anwendung findet und umgesetzt wurde.